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Wünschst du schon oder träumst du noch?

Hattest du auch als Kind Träume und Wünsche? Nichts und niemand konnte uns daran hindern, uns alles vorzustellen, was uns gerade in den Sinn kam. Unser Umfeld fand es putzig. 

Als wir älter wurden kamen die ersten Bedenken und uns wurde von mal zu mal immer mehr die Welt erklärt. Was geht und was weniger geht. Oder was wir uns gar ganz abschminken konnten.

In der Schulzeit zu träumen oder sich gar etwas zu wünschen? Fehlanzeige! Wer ein "Träumerle" war, hatte es schwer, sich durchzusetzen. 

Und irgendwann hast du die dir erklärte Realität angenommen, immer weniger hinterfragt. Und dann waren auch für dich die Dinge "eben einfach so".

Und selbst die Midlife Crisis schafft es bei den Wenigsten, die Träume und Wünsche wieder hervorzuholen. "Zu alt...... zu spät......... was soll das jetzt noch?" Selbst wenn sie sich zeigen, reden wir sie nieder.

Tagträume seien wichtig, habe ich jetzt wieder gelesen. Aber was ist der Unterschied zwischen einem Traum und einem Wunsch?

"Ein Traum ist eine psychische Aktivität während des Schlafes. Er wird als besondere Form des Erlebens im Schlaf charakterisiert, das häufig von lebhaften Bildern begleitet und mit intensiven Gefühlen verbunden ist." (Quelle: Wikipedia)

"Tagträume sind bildhafte, mit Träumen vergleichbare Phantasievorstellungen und Imaginationen, die im wachen Bewusstseinszustand erlebt werden." (Quelle: Wikipedia)

"Der Wunsch ist ein Begehren nach einer Sache oder Fähigkeit, ein Streben oder zumindest die Hoffnung auf eine Veränderung der Realität oder Wahrnehmung oder das Erreichen eines Zieles für sich selbst oder für einen Anderen." (Quelle: Wikipedia)

Der Traum ist somit etwas, worauf wir keinen direkten Einfluss haben. Den Tagtraum kann ich gestalten, wie immer ich will. Er bezieht sich aber lediglich auf eine Vorstellung. Er ist somit unabhängig von unseremTun.

Der Wunsch, und jetzt wird es interessant, kann an eine Handlung geknüpft werden, muss aber nicht. Was heißt das nun?

Wir kennen das alle: Ist unser Begehren groß, wächst die Wahrscheinlichkeit, ins Handeln zu kommen. Will heißen: je größer das Verlangen nach unserem Wunsch, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass wir ins Tun kommen.

Wenn du also einen Traum hast, kannst du daraus einen Wunsch formulieren. Um ins Tun zu kommen, brauchst du nichts anderes, als dein Streben und das Erreichen des Ziels durch "Füttern" deiner Begierde zu aktivieren.

Wie wir das unterstützen können, werde ich im nächsten Artikel schreiben. 

Herzlichst, eure Kristina
Mehr Lebensqualität

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